Riesenschlangen aus aller Welt Vogel 102 Seiten
| Nr.: | 80001 |
| Preis: | 14,95 € |
| Marke: | Westarp Verlag |
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Über die Riesenschlangen herrschten bei fast allen Völkern bis in die neueste Zeit
Vorstellungen, die - durch Sagen und Märchen geprägt - der wirklichen Stellung der Tiere
in der Natur in keiner Weise entsprechen. Riesenschlangen sind phylogenetisch
primitiver als die übrigen Schlangenfamilien. Ihr Ursprung ist wahrscheinlich in der
Mittleren Kreidezeit zu suchen, wo sie aus Reptilien hervorgingen, die gezwungen
waren, in einem bestimmten geologischen Zeitalter ein unterirdisches Leben zu führen
und in Anpassung an die ihnen durch die veränderte Umwelt aufgezwungenen neuen
Lebensbedingungen ihre Gliedmaßen reduzierten. In der Oberen Kreide, wo sie
fossil nachgewiesen wurden, waren sie schon hochentwickelt. Bis zum Ende der Tertiärzeit
verbreiteten sie sich über die ganze Erde. Die rezenten kleineren Arten
leben in der Erde, unter Steinen oder im Sand, die größeren auf der Erde, auf
Felsen oder im Wasser. Manche Arten klettern gern, wenige sind reine Baumbewohner.
Auch gibt es Höhlentiere unter ihnen, die sich hauptsächlich von Fledermäusen ernähren,
während kleine Säugetiere, andere Schlangen oder Vögel die Beutetiere der übrigen
Arten bilden. Alle halten sich möglichst im Verborgenen auf. Der Verfasser, der ein
bekannter Schlangenspezialist ist und aus jahrzehntelangen Erfahrungen im Umgang mit
den Tieren schöpft, hat alle Lebensäußerungen der Riesenschlangen, wie
Nahrungsaufnahme, Paarung, Brutpflege, bis in jede Einzelheit genauestens beobachtet. Er
ist in diesem Buch bemüht, die Antipathie, die die meisten Menschen gegen Schlangen
haben, in Sympathie für diese schönen, interessanten und immer seltener
werdenden Tiere umzuwandeln, was ihm, nicht zuletzt durch seine eindrucksvollen Fotos,
sicher gelingen wird.
Vorstellungen, die - durch Sagen und Märchen geprägt - der wirklichen Stellung der Tiere
in der Natur in keiner Weise entsprechen. Riesenschlangen sind phylogenetisch
primitiver als die übrigen Schlangenfamilien. Ihr Ursprung ist wahrscheinlich in der
Mittleren Kreidezeit zu suchen, wo sie aus Reptilien hervorgingen, die gezwungen
waren, in einem bestimmten geologischen Zeitalter ein unterirdisches Leben zu führen
und in Anpassung an die ihnen durch die veränderte Umwelt aufgezwungenen neuen
Lebensbedingungen ihre Gliedmaßen reduzierten. In der Oberen Kreide, wo sie
fossil nachgewiesen wurden, waren sie schon hochentwickelt. Bis zum Ende der Tertiärzeit
verbreiteten sie sich über die ganze Erde. Die rezenten kleineren Arten
leben in der Erde, unter Steinen oder im Sand, die größeren auf der Erde, auf
Felsen oder im Wasser. Manche Arten klettern gern, wenige sind reine Baumbewohner.
Auch gibt es Höhlentiere unter ihnen, die sich hauptsächlich von Fledermäusen ernähren,
während kleine Säugetiere, andere Schlangen oder Vögel die Beutetiere der übrigen
Arten bilden. Alle halten sich möglichst im Verborgenen auf. Der Verfasser, der ein
bekannter Schlangenspezialist ist und aus jahrzehntelangen Erfahrungen im Umgang mit
den Tieren schöpft, hat alle Lebensäußerungen der Riesenschlangen, wie
Nahrungsaufnahme, Paarung, Brutpflege, bis in jede Einzelheit genauestens beobachtet. Er
ist in diesem Buch bemüht, die Antipathie, die die meisten Menschen gegen Schlangen
haben, in Sympathie für diese schönen, interessanten und immer seltener
werdenden Tiere umzuwandeln, was ihm, nicht zuletzt durch seine eindrucksvollen Fotos,
sicher gelingen wird.
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